Fihalhohi

 

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Name

  Fihaalhohi Tourist Resort

Lage

 Süd Male Atoll

  Betten

 162

E-Mail

 

Homepage

 

 

 

Fihalhohi 1993

 

Als Malediveneinsteiger entschieden wir uns für Fihalhohi. Die Insel sollte klein sein. Viele Palmen, ein schöner Strand und ein nahegelegenes Hausriff waren für uns wichtig. Im Meiers Weltreisenkatalog fanden wir wonach wir suchten. Wer im Urlaub nicht nur tauchen, schnorcheln, schwimmen und faulenzen möchte, findet auf Fihalhohi einige Sport- und Spielmöglichkeiten. Man kann surfen und segeln. Volleyball, Billard oder Tischtennis spielen. Es werden Tagesausflüge zu anderen Inseln oder nach Male angeboten. Wer sich in seinem Urlaub endlich mal wieder Zeit für ein schönes Buch nehmen möchte, findet eine große Auswahl im Bücherregal an der Rezeption. Die damaligen Tauchlehrer waren ein tolles Team. Ihnen war sehr am Schutz der Unterwasserwelt gelegen. Sie scheuten sich auch nicht unvorsichtigen oder Muschelnsammelnden Touristen die Leviten zu lesen. Um das Problem mit den Unmengen von leeren Wasserflaschen in den Griff zu bekommen, kamen sie auf die Idee ein Flaschenriff zu bauen. Anstatt die leeren Plastikflaschen wahllos im Meer zu versenken, wurden die Flaschen mit Sand gefüllt und systematisch zu einem Riff aufgebaut. Nach relativ kurzer Zeit war das „Riff“ mit Algen und Korallen bewachsen und wurde von den Unterwassertieren angenommen. Eine noch bessere Lösung für das Plastikproblem bietet LTU an. Die Fluggesellschaft transportiert den Touristenmüll kostenlos nach Deutschland zurück. Eine Besonderheit auf Fihalhohi damals (vielleicht auch heute noch) anbot, war das Tauchen mit Carmen, einem riesigen Stachelrochen. Nachmittags um fünf Uhr kam sie zum Jetti und ließ sich von den Tauchern streicheln. Sie fühlte sich an wie Pudding. Das Essen auf Fihalhohi war gut. Das Buffet bot Leckeres für jeden Geschmack. Es gab einen maledivischen Abend, mit ausschließlich maledivischer Küche. Von den Gästen wurde erwartet, das sie sich maledivisch kleideten. Da war Kreativität gefragt und es wurde ein großer Spaß.

Lustige und dramatische Erlebnisse: Der Doktorfisch

Ein betagter Taucher, 70 Jahre alt, hatte große Freude daran, im Flachwasser stehend, Doktorfische zu füttern. Trotz einiger Warnungen ließ er nicht davon ab. Bis der Tag kam, an dem ein Doktorfisch ihm eine tiefe Schnittwunde über dem Fußknöchel zufügte. Die Tauchlehrerinnen sahen ihn, als er humpelnd und blutend aus dem Wasser kam und wollte die Wunde versorgen. Doch der kriegserfahrene alte Mann, dachte nicht daran sich von den „Weibersleuten“ helfen lassen. Er hatte schon gefährlichere Abenteuer überstanden. Die Wunde entzündete sich und zwei Tage später war es ihm nicht mehr möglich aufzustehen. Er hatte großes Glück. An diesen Tag war unter den neu angekommenen Touristen auch ein Arzt, der alles für medizinische Notfälle dabei hatte. Der Verletzte wurde noch in der Nacht operiert und die Wunde genäht. Er erholte sich danach recht schnell. Am Fische füttern war er aber nicht mehr interessiert.

Die harte Nuss:

Wir beobachteten einen anderen Taucher am Strand. Er mühte sich mit einem großen Tauchermesser ab, eine Kokosnuss zu öffnen. Das Ding wollte sich einfach nicht knacken lassen. Er ließ aber nicht locker und wendete weiterhin die falsche Technik an. Eine Weile sahen wir ihm zu, aber bald wurde uns langweilig und wir gingen weiter. Am nächsten Tag sahen wir ihn mit einem dicken Verband um die Hand. Die Kokosnuss hatte gewonnen. Aus dem Tauchurlaub wurde ein Strandurlaub.

Die fliegende Nuss:

Ein anderer Taucher hatte mehr Glück. Einen tollen Tag wollten wir mit einem fröhlichen Abend beenden. Es fand sich eine lustige Clique zusammen. Wir saßen im Freien unter den herrlichen Kokospalmen und ließen uns vom Wind kühlen. Einer aus unserer Runde war vom Tag so erledigt, dass er fast bewegungslos auf seinem Stuhl hing. Den rechten Arm lässig auf der Lehne. Nach etwa zwei Stunden entschloss er sich, seine Sitzposition zu verändern und lehnte sich nach links. Sekunden später löste sich eine Kokosnuss von der Palme und krachte auf seine rechte Stuhllehne. Glück braucht der Mensch.

Die taube Nuss:

Für die größte Erheiterung sorgte eine Schickimicki Tante. Sie kam vom Dhoni und ging über den Jetti zur Insel. Als sie in das klare Wasser blickte, war sie entsetzt. “Ihh- da sind ja Fische!“. Sie setzte während ihrem Urlaub nicht einen Fuß ins Wasser. Madame war ausgestattet mit einem kleinen Schlauchboot, in Form eines Pink Cadillac. Damit ließ sie sich von den Angestellten ins Wasser schieben und wieder herausziehen. Wie kann man es auch nur zulassen, dass im Meer Fische leben?

 

Uns hat es damals auf Fihalhohi sehr gefallen und wir hatten viel Spaß, unser Favorit ist aber Bathala.

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